Vor kurzem durften wir im Felsen Besuch von der LAKS Baden-Württemberg begrüßen. Im Mittelpunkt stand ein offener Austausch über Kulturarbeit im Allgemeinen — und über die Frage, wie freie Kulturarbeit unter schwieriger werdenden Rahmenbedingungen auch künftig gelingen kann.

Zunächst stellten wir den Rittergarten e.V. vor: unsere Veranstaltungen, unsere Arbeitsweise, unsere Ideen und auch die Herausforderungen, vor denen ein ehrenamtlich getragener Kulturverein steht. Gerade dieser Teil des Gesprächs war für uns besonders wertvoll. Die Rückmeldungen und Anregungen der LAKS gaben uns viele Impulse — sowohl für unsere weitere Vereinsentwicklung als auch für konkrete Fragen der Finanzierung und Förderung.

Auch die Stadt Tuttlingen war zu dem Austausch eingeladen. Mit Andrea Blumers-Gashi von der städtischen Kulturabteilung nahm eine Vertreterin der Stadt teil, die für uns als wichtiger Ansprechpartnerin für kulturelle Fragen und Förderperspektiven eine besondere Rolle spielt. Gerade weil freie Kulturarbeit vor Ort auf verlässliche Unterstützung angewiesen ist, war es uns wichtig, auch mit der Stadt über Rahmenbedingungen, Finanzierung und Entwicklungsmöglichkeiten ins Gespräch zu kommen.

Später kam auch KUKAV dazu. Gemeinsam sprachen wir über Kultur in Tuttlingen, über Vernetzung, über knapper werdende Ressourcen und über die Bedeutung von Orten, an denen Begegnung, Diskussion, Musik, Film, Literatur und gesellschaftlicher Austausch möglich werden.

Der Besuch hat uns bestärkt: Kulturarbeit lebt von Menschen, die Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und Räume öffnen. Sie braucht aber auch gute Strukturen, verlässliche Unterstützung und den Austausch mit anderen Akteurinnen und Akteuren.

Wir danken der LAKS Baden-Württemberg und KUKAV für den Besuch, das Interesse und das anregende Gespräch. Für uns war es ein motivierender Nachmittag — und sicher nicht der letzte Austausch dieser Art.

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