Seinen Alltag als Schafhierte auf dem nordmazedonischen Land lockert sich der 15-jährige Ahmet (Arif Jakup) mit elektronischen Beats auf, die er aus einer selbstgebauten Anlage von seinem Traktor aus in die Welt bläst. Doch die Welt auf dem Dorf ist eng, an neue Musik nur schlecht zu kommen unda uch Ahmets Vater Bayram (Aksel Mehmet) will von der Leidenschaft seines Sohne nichts wissen. Doch dann zieht nebenan Aya (Dora Akan Zlatanova) ein. Die hat nicht nur eine ähnliche Leidenschaft für Musik, sondern verdreht Ahmet auch noch ganz schön den Kopf. Die beiden kommen sich näher, aber auch Ayas Weg scheint von den Eltern bereits vorgezeichnet: Sie soll mit einem anderen verheiratet werden. Doch zusammen wollen sie und Ahmed eigene Wege gehen…
Mit seinen 28 Jahren ist Jean-Luc Godard (Guillaume Marbeck) wie besessen vom Film. Gemacht hat er jedoch noch keinen. Er schreibt vielmehr über die Filme anderer für die Pariser Filmzeitschrift Cahiers du cinéma. Doch der Drang, endlich selbst hinter die Kamera zu treten, wird immer größer. Außerdem haben seine Kollegen, darunter Claude Chabrol (Antoine Besson) und François Truffaut (Adrien Rouyard), längst gefeierte Filmkunst auf die Leinwand gebracht. Also sichert sich Godard die Mitarbeit von Jean-Paul Belmondo (Aubry Dullin) und der amerikanischen Schauspielerin Jean Seberg (Zoey Deutch) und schafft es so, einen Finanzier für sein erstes eigenes Filmprojekt an Land zu ziehen: „Außer Atem“.
Mariano De Santis (Toni Servillo) ist der Präsident der Italienischen Republik. Der Witwer und gläubige Katholik lebt mit seiner Tochter Dorotea (Anna Ferzetti) zusammen, die wie er Rechtswissenschaftlerin ist. Gegen Ende seiner Amtszeit erwartet ihn eine letzte Verantwortung: die Entscheidung über zwei heikle Gnadengesuche. Diese Fälle stellen ihn vor schwerwiegende moralische Dilemmata, die eng mit seinem persönlichen Leben verwoben sind und kaum voneinander zu trennen scheinen. Während Zweifel an ihm nagen, ringt er mit den Fragen von Recht, Gerechtigkeit und Verantwortung. Am Ende steht eine Entscheidung, die das Spannungsfeld zwischen Amt und Privatleben auf eindringliche Weise sichtbar macht.
Florian (David Knors) ist sehbehindert und würde lieber von Arbeitslosengeld leben. Doch er wird zu einem Job im Dialoghaus Hamburg verdonnert, wo er auf die charmante, hörbehinderte Kati (Cindy Klink) trifft, zu der er sich sofort hingezogen fühlt. Nun müssen sie eine Möglichkeit finden miteinander zu kommunizieren, was dank hilfreicher Apps sehr viel besser möglich ist, als sie anfangs dachten. Doch es gibt andere Schwierigkeiten, die zwischen ihnen entstehen, die vor allem auf ihre verschiedenen Hintergründe und Florians emotionaler Unfähigkeit zurückzuführen sind. Als Florian jedoch erfährt, dass sein ihm so verhasster Vater im Sterben liegt, bricht seine harte Schale auf und er erkennt, was Kati ihm bedeutet und wie viel Halt sie ihm gibt.